Wenn bekannte Gesichter jeden Abend verlässlich in Millionen Wohnzimmern auftauchen, entsteht schnell ein Gefühl von Nähe. Bei der Tagesschau ist das besonders ausgeprägt: Die Sprecherinnen und Sprecher wirken ruhig, kompetent, vertraut. Genau diese Vertrautheit ist oft der Nährboden für Spekulationen, die im Netz erstaunlich schnell zur vermeintlichen Gewissheit werden.
Eine dieser Fragen taucht immer wieder auf: susanne daubner und jens riewa ein paar. Sind da wirklich private Gefühle im Spiel, oder ist es am Ende einfach nur ein typischer Fall von Projektion, Missverständnis und Medienmechanik?
Dieser Artikel schaut bewusst nüchtern, respektvoll und faktenorientiert auf das Thema. Ohne reißerische Andeutungen, aber mit dem Blick dafür, wie solche Geschichten entstehen, warum sie so gut funktionieren, und was öffentlich tatsächlich belegbar ist.
Zwei vertraute Stimmen der ARD
Susanne Daubner gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten Sprecherinnen der Tagesschau. Ihr Weg ist außergewöhnlich und gut dokumentiert: Sie startete im Rundfunk der DDR, arbeitete beim Jugendradio DT64 und wurde später in der ARD zu einem der prägenden Gesichter der Hauptausgabe. Diese lange Karriere erklärt auch, warum viele Zuschauer sie als “immer schon da” empfinden, obwohl natürlich auch ihre Laufbahn einen klaren Anfang hatte.
Jens Riewa ist ebenfalls seit Jahrzehnten eng mit der Tagesschau verbunden. Er spricht die 20-Uhr-Ausgabe bereits seit den 1990er-Jahren und wurde 2020 als Chefsprecher bekannt. Auch er steht für Kontinuität, Routine und eine sehr präzise, klare Art der Moderation.
Beide eint: Sie sind Profis, die für Distanz, Genauigkeit und Verlässlichkeit stehen. Und genau das führt zu einer interessanten Ironie: Weil sie so kontrolliert und souverän auftreten, beginnen manche Menschen erst recht, zwischen den Zeilen etwas Persönliches zu suchen.

Woher kommt das Gerücht überhaupt?
Das Internet liebt einfache Geschichten. Eine davon lautet: Zwei Menschen arbeiten lange zusammen, wirken eingespielt, also “muss” da mehr sein. Was bei Schauspiel-Duos oder Popstars schon lange ein Klassiker ist, greift auch bei Nachrichtensprechern, nur subtiler.
Die Idee susanne daubner und jens riewa ein paar lebt meist von drei Dingen:
Erstens: Sichtbarkeit. Wer häufig im gleichen Umfeld auftaucht, wird automatisch miteinander verbunden, selbst wenn die Zusammenarbeit in der Realität eher organisatorisch als intim ist.
Zweitens: Körpersprache und Tonfall. Ein kurzes Lächeln, ein freundlicher Blick, ein lockerer Satz, und schon entsteht eine Story, die mehr über die Fantasie der Beobachter sagt als über die Beziehung der Beteiligten.
Drittens: Wiederholung. Sobald eine Behauptung oft genug wiederholt wird, wirkt sie auf manche “bekannt” und damit “glaubwürdig”. Das ist ein psychologischer Effekt, den viele aus Social Media kennen: Vertrautheit wird mit Wahrheit verwechselt.
Zusammenarbeit ist nicht gleich Romantik
Im Nachrichtengeschäft ist Teamarbeit zwingend. Redaktionen funktionieren nur, wenn Abläufe sitzen und man sich aufeinander verlassen kann. In solchen Umfeldern entsteht oft eine professionelle Nähe: Man kennt die Arbeitsweise, vertraut der Routine, stimmt sich ab, unterstützt sich, wenn etwas schiefgeht.
Für Zuschauer kann das wie “Chemie” wirken. In Wahrheit ist es häufig schlicht eingespielte Arbeit.
Man darf dabei auch nicht vergessen: Die Tagesschau ist kein Talkformat, in dem Menschen Persönliches teilen. Das Studio ist ein Ort, an dem bewusst keine Privatgeschichten stattfinden sollen. Wenn sich trotzdem etwas “nah” anfühlt, ist das oft ein Zeichen guter Moderation, nicht unbedingt ein Zeichen einer privaten Verbindung.
Warum gerade bei der Tagesschau solche Fragen auftauchen
Bei kaum einem Format ist die Erwartung an Seriosität so hoch. Wer die Tagesschau schaut, erlebt Sprecherinnen und Sprecher als ruhige Instanz in einer lauten Welt. Diese Rolle hat etwas Beruhigendes und Verbindliches.
Und genau da passiert etwas Spannendes: Viele Menschen wünschen sich hinter dieser Stabilität eine menschliche Geschichte. Eine Art “Beweis”, dass auch die Seriösen privat Gefühle haben, Ecken, Kanten, Wärme. Das ist menschlich, aber es kann unfair werden, wenn daraus Druck entsteht oder private Grenzen überschritten werden.
Die Frage susanne daubner und jens riewa ein paar ist deshalb auch eine Projektionsfläche: für Sehnsucht nach Nähe, für Neugier, manchmal auch für reine Unterhaltung.
Was öffentlich wirklich gesichert ist
Wenn man das Thema seriös betrachtet, muss man klar trennen zwischen:
1) Belegbaren Informationen
und
2) Spekulationen ohne Nachweis
Öffentlich gut belegbar ist vor allem die berufliche Einordnung:
- Beide sind langjährige Gesichter der Tagesschau.
- Jens Riewa wurde 2020 als Chefsprecher bekannt.
- Susanne Daubner ist seit Ende der 1990er-Jahre Teil der Tagesschau-Hauptausgabe.
Was nicht öffentlich gesichert ist: eine bestätigte romantische Beziehung zwischen beiden. Es gibt keine verlässliche, offizielle Bestätigung, die eine solche Aussage stützen würde.
Und hier liegt der Kern: Seriöse Berichterstattung endet dort, wo es keine belastbaren Fakten gibt. Alles andere wäre eine Geschichte, die zwar klickt, aber nicht zwingend stimmt.
Privatleben: Warum Zurückhaltung auch eine Haltung ist
Viele prominente Journalistinnen und Journalisten trennen Beruf und Privatleben sehr konsequent. Das ist kein Zufall. Nachrichtenformate leben davon, dass die Person im Studio als neutrale Instanz wahrgenommen wird. Je mehr Privates im Vordergrund steht, desto leichter verschiebt sich der Fokus weg von der Nachricht hin zur Person.
Bei Susanne Daubner ist bekannt, dass sie ihr Privatleben in der Öffentlichkeit eher schützt. Ähnliches gilt für Jens Riewa: Auch wenn er gelegentlich Einblicke in Interviews oder Formate gibt, bleibt vieles privat.
Diese Zurückhaltung ist nicht “mysteriös”, sondern häufig ein bewusster Schutzraum. Und sie macht es gleichzeitig einfacher für Gerüchte, sich auszubreiten, weil die Leerstelle von außen gefüllt wird.
Der Unterschied zwischen einem Witz und einem “Beweis”
Manchmal entstehen Gerüchte auch aus lockeren Sprüchen oder humorvollen Momenten. Ein Satz kann aus dem Kontext gerissen, als Screenshot geteilt oder als Clip weitergereicht werden, und plötzlich klingt er wie eine Enthüllung.
In den letzten Jahren hat man außerdem gesehen, wie schnell Inhalte manipuliert werden können. Es gab öffentliche Warnungen vor Audio-Fakes, in denen Stimmen bekannter Tagesschau-Sprecher nachgeahmt wurden. Das zeigt: Selbst wenn etwas “echt klingt”, ist das heute längst kein Beweis mehr.
Gerade deshalb ist bei Themen wie susanne daubner und jens riewa ein paar ein kühler Kopf wichtig. Ein Clip, ein Spruch oder ein Meme sind noch lange keine Bestätigung.
Warum Boulevardmechaniken so gut greifen
Boulevard funktioniert oft nach einem einfachen Prinzip: Fragen statt Fakten.
“Sind sie ein Paar?” klingt harmlos, transportiert aber bereits die Idee, dass es plausibel sei. Und wenn genügend Portale diese Frage stellen, wirkt sie irgendwann wie eine halb bestätigte Wahrheit.
Hinzu kommt: Eine echte, klare Information ist manchmal langweilig. “Zwei Kollegen arbeiten professionell zusammen” hat weniger Reiz als “Da läuft doch was”. Leider.
Das Problem ist nicht Neugier an sich. Das Problem ist, wenn aus Neugier eine Story wird, die die Beteiligten nie kontrollieren konnten.
Freundschaft im Job: Unterschätzt und oft falsch gedeutet
Ein wichtiger Punkt geht in solchen Debatten häufig unter: Freundschaft. Menschen können einander mögen, respektieren, gut zusammenarbeiten, ohne dass daraus eine romantische Beziehung entstehen muss.
Im Gegenteil: Gerade langjährige Teams entwickeln oft eine Art stilles Verständnis. Man merkt, wann der andere Konzentration braucht, wann er Unterstützung braucht, wann Humor hilft. Diese Form von Nähe ist wertvoll, aber sie ist nicht automatisch romantisch.
Wer also “Chemie” wahrnimmt, kann damit auch einfach gute Kollegialität meinen. Vielleicht sogar echte Sympathie. Nur ist Sympathie nicht gleich Liebesbeweis.
Respekt vor Grenzen
Man kann sich für Medienmenschen interessieren, ohne ihr Privatleben zu vereinnahmen. Ein guter Maßstab ist oft die Frage:
Würde ich wollen, dass Fremde so über mich sprechen, nur weil ich bei der Arbeit freundlich wirke?
Öffentliche Personen verlieren nicht automatisch ihr Recht auf Privatsphäre. Und ein seriöser Umgang bedeutet auch: Wenn etwas nicht bestätigt ist, bleibt es eine Vermutung. Keine “Wahrheit”, kein “Insiderwissen”.
Gerade bei einer Frage wie susanne daubner und jens riewa ein paar ist das die fairste Haltung.
Ein realistischer Blick hinter die Schlagzeilen
Wenn man alles zusammenfasst, ergibt sich ein klares Bild:
- Es gibt nachvollziehbare Gründe, warum Zuschauer die beiden miteinander verbinden.
- Es gibt Mechaniken, die Gerüchte verstärken, auch ohne echte Grundlage.
- Es gibt keine verlässliche öffentliche Bestätigung für eine romantische Beziehung.
Damit bleibt der ehrlichste Satz: Man weiß es nicht, und öffentlich spricht nichts dafür, es als Tatsache zu behandeln.
Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis: Nicht jede Nähe, die wir im Fernsehen zu sehen glauben, ist ein Spiegel der Realität. Manchmal ist sie einfach das Ergebnis von Routine, Professionalität und jahrzehntelanger Erfahrung.
Fazit
Die Frage susanne daubner und jens riewa ein paar ist ein typisches Beispiel dafür, wie schnell aus Beobachtung eine Geschichte werden kann. Zwei bekannte Gesichter, ein eingespielter Auftritt, ein bisschen Social Media, und schon steht ein Gerücht im Raum, das sich schwer wieder einfangen lässt.
Was bleibt, ist der respektvolle Blick: Beide sind vor allem das, was man jeden Abend sieht, wenn man einschaltet: Profis. Und solange es keine klaren, verlässlichen Aussagen gibt, ist jede romantische Einordnung nicht mehr als Spekulation.
Man kann neugierig sein. Aber man kann auch fair bleiben. Und beides zusammen ist im Netz gar nicht so selbstverständlich.
Recherchegrundlage (ohne Links, zur Transparenz)
- Wikipedia-Einträge zu Susanne Daubner und Jens Riewa (biografische Eckdaten, Karriereverlauf). (Wikipedia)
- Tagesschau/ARD-Kontext zur Sendung (allgemeine Informationen zur Tagesschau und Rolle der Sprecher). (Wikipedia)
- Berichte über Audio-Fake-Warnungen mit den Stimmen von Daubner/Riewa (zeigt, wie leicht Inhalte manipulierbar sind). (COMPUTER BILD)
- Interview-/Unterhaltungsformat-Bericht, der humorvolle Aussagen im Kontext beschreibt (als Beispiel, wie Sprüche missverstanden werden können). (barbaradio.de)
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FAQs
Sind Susanne Daubner und Jens Riewa ein Paar?
Öffentlich gibt es dafür keine bestätigten Hinweise. Die Annahme basiert vor allem auf Spekulationen und der gemeinsamen Präsenz im Fernsehen.
Warum glauben viele Zuschauer an eine Beziehung?
Weil beide häufig gemeinsam wahrgenommen werden und sehr eingespielt wirken. Professionelle Nähe wird im Fernsehen schnell persönlich interpretiert.
Haben sich Susanne Daubner oder Jens Riewa dazu geäußert?
Beide gehen mit ihrem Privatleben sehr zurückhaltend um. Klare öffentliche Aussagen zu solchen Gerüchten sind selten.
Arbeiten die beiden regelmäßig zusammen?
Ja, sie gehören seit vielen Jahren zum festen Team der Tagesschau und stehen für Kontinuität und Professionalität im Nachrichtenformat.
Warum entstehen um bekannte TV-Gesichter oft Liebesgerüchte?
Weil Zuschauer eine emotionale Nähe empfinden und bekannte Personen gerne mit privaten Geschichten verbinden.
